Angefangen hat alles mit Romeo Mainetti, einem geschickten Rennwagen Mechaniker. Dieser zog von Reggio Emilia nach Valdagno, um dort für die jungen Marzotto Grafen zu arbeiten, welche alle begeisterte Rennfahrer waren.

Romeo Mainetti ist der sechste von links.
Der Vater dieser jungen Rennfahrer war Graf Gaetano von der weltberühmten Textilfabrik Marzotto.
In den frühen 50er Jahren erkannte Marzotto die Notwendigkeit für bereits konfektionierte Anzüge, die folglich einen Kleiderbügel erforderlich machten. In dieser Zeit bestanden die Kleiderbügel alle aus Holz.
Mario Mainetti hat in einer Plastikfabrik gearbeitet. Er hat zusammen mit seinem Bruder Romeo ein Konzept entwickelt, wie man qualitativ hochwertige, ergonomisch geformte Bügel produzieren könnte. Diese würden die Bekleidung besser präsentieren als die klobigen, teuren Holzbügel.
Romeo und Mario hatten noch zwei andere Brüder, Luigi und Gianni.
Die vier Brüder gründeten Fratelli Mainetti (FM) und eröffneten eine kleine Werkstatt in San Quirico, nicht weit von Valdagno.
Die Geschäftsgründung war im Jahr 1961. Gianni kümmerte sich um den Vertrieb, Luigi leitete die Produktion, Romeo und Mario waren für Maschinen und Technik verantwortlich.
Ursprünglich für Marzotto designed und produziert, wuchs das Kleiderbügelgeschäft und bald wurden bereits alle bedeutenden Bekleidungshersteller in Italien beliefert: Monti, San Remo, Max Mara, Rinascente und Gruppo Finanziario Tessile.
Die Firma zog nach Castelgomberto um und schon bald hatte sie sich einen Ruf für Innovation und Qualität erarbeitet. Der Rest ist, wie sie sagen, Geschichte.